Die Uhren-Werkstatt
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Häufige Fragen

Was ist eine Kleinuhr?

Als Kleinuhren bezeichnet man alle Uhren, die am Körper getragen werden, also Armband- und Taschenuhren.

Was ist eine Großuhr?

Der Begriff Großuhren schließt z.b. alle Wecker, Reiseuhren oder Wohnraumuhren ein, aber auch die Uhr im Kirchturm ist eine Großuhr."

Was ist ein Chronograph?

Ein Chronograph ist wörtlich übersetzt ein "Zeitschreiber". Im Allgemeinen versteht man unter dem Begriff Chronograph jedoch eine Uhr mit Stoppfunktion. Wobei es keine Rolle spielt, ob es sich um eine Armbanduhr mit Stoppfunktion, einen Hanstopper oder um eine Tischuhr mit Stoppfunktion handelt.

Was ist ein Chronometer?

Ein Chronometer ist eine besonders genau gehende Uhr, teils mit offiziellen Papieren von einem unabhängigen Prüflabor. Je nach Qualität des Chronometers besitzen diese Uhren eine Prüfung beim Hersteller selbst, eine Bauartprüfung oder auch eine Einzelgangprüfung mit Gangschein von einem Prüflabor.

Wie funktioniert eine Quarzuhr?

Bei einer Quarzuhr wird ein Quarzkristall (Bergkristall) mit Hilfe des piezoelektrischen Effekts zum Schwingen gebracht. Diese Schwingung beträgt bei Armbanduhren 32.768 Hz d.h. der Quarz bewegt sich 32.768 mal in der Sekunde hin und her. Diese Schwingung wird durch eine elektronische Schaltung (IC) auf 0,5 Hz geteilt. Dieser "Sekundenimpuls" wird über einen elektromechanischen Wandler auf ein Räderwerk, und von da aus auf die Zeiger übertragen. Die nötige elektrische Versorgung des elektronischen Teils der Uhr übernimmt in der Regel eine kleine Batterie. Bei neueren Systemen kann die benötigte elektrische Energie auch von Solarzellen oder einem Dynamo erzeugt werden.

Wie funktioniert eine Funkuhr?

Grundsätzlich funktioniert eine Funkuhr wie ein Radio. Eine Funkuhr ist eine Quarzuhr, die ein von einem Zeitzeichensender (in Deutschland: DCF77) per Funk ausgesandtes Zeitsignal empfangen kann und mit dessen Information die interne Quarzuhr nachreguliert. Die Zeitanzeige kann sowohl mit Zeigern, als auch mit Hilfe von LCD-Anzeigen (Liquied Cristall Display - Flüssig Kristall Anzeige) oder mit einer Kombination aus beiden Anzeigen geschehen.

Wie funktioniert eine mechanische Handaufzug-Uhr?

Bei einer mechanischen Uhr wird die für die Funktion benötigte Kraft in einem Federkraftspeicher (Federhaus) durch Aufziehen an der Krone (kleines rundes Bedienteil an der Seite der Uhr) gespeichert. Diese Kraft wird über Minutenrad, Kleinbodenrad, Sekundenrad und Ankerrad auf die "Hemmung" (hemmt das Räderwerk am schnellen Ablaufen) übertragen. Vom Ankerrad aus wird die Kraft über zwei schiefe Ebenen, den Anker, auf den Gangregler (Unruhe) übertragen. Die Gangdauer sollte bei Vollaufzug ca. 30 h bis 36h betragen. Um einn möglichst genaues Gangergebnis zu erzielen, sollte die Uhr regelmäßig alle 24 h voll aufgezogen werden.

Wie funktioniert eine Automatik-Uhr?

Grundsätzlich genau so, wie eine Handaufzug-Uhr. Jedoch verfügt eine Automaitik-Uhr über einen zusätzlichen Mechanismus (automatischer Aufzug), der über ein zentral gelagertes Schwunggewicht und ein kleines Getriebe die Uhr mit Hilfe kinetischer Energie, welche durch das Tragen freigesetzt wird, aufzieht. Bei Vollaufzug sollte die Gangdauer je nach Uhr zwischen 32 h und 42 h bertagen.

Was ist ein Acrylglas?

Das Acrylglas besteht aus dem künstlichen Werkstoff Acryl. Acryl ist ein Kunstharz. Das Acrylglas ist leicht, flexibel, relativ bruchsicher da elastisch, glasklar, und bereitet wenig Probleme beim Abdichten einer Uhr. Diese Gläser findet man häufig auf älteren Uhren der 50er bis 70er Jahre, neurerdings auch wieder auf Uhren im Retrostyle. Der große Nachteil dieser Gläser ist, daß sie relativ leicht verkratzen.

Was ist eine Mineralglas?

Das Mineralglas besteht aus einer mineralischen Glasschmelze, ähnlich der des Fensterglases. Das Mineralglas ist das heute am weitesten verbreitete Uhrglas überhaupt. Sein Vorteil gegenüber dem Acrylglas ist die größere Härte. Das heißt, das Glas ist gegenüber Verkratzen weit unempfindlicher als z.B. Acrylglas. Viele Hersteller versehen die Gläser ihrer Uhren zudem auch noch mit einer Oberflächenhärtung, welchen eine weitere Unempfindlichkeit gegen verkratzen bewirkt. Die Härte nach der moosschen Härteskala ist 5-7.


Was ist ein Saphirglas?

Das Saphirglas ist das härteste heute gebräuchliche Glas. Wie der Name "Saphir"-glas schon sagt, besteht dieses Uhrglas aus synthetisch weißem Saphir (kristalliner Korund). Korund kristallisiert trigonal. Sein spezifisches Gewicht ist 3,99 - 4,00. Die Härte nach der moosschen Härteskala ist 9. Kristalliner Korund ist nach dem Diamant das zweithärteste Mineral der Erde. Diese Uhrgläser sind sehr unempfindlich gegen verkratzen und sehen auch nach Jahren noch aus wie neu. Diese Gläser sind aufgrund ihrer geringeren Verbreitung auch heute noch relativ teuer, und somit nur in höherwertigen Uhren zu finden.

Wieso ist die Wasserdichtheit für meine Uhr wichtig?

Gerade Uhren - egal ob mechanisch oder elektronisch - müssen mit einem Minimum an Kraft auskommen. Wenn das Gehäuse undicht ist, kann verstärkt Schmutz und Feuchtigkeit eindringen und die Uhr schädigen. Und dies unabhängig davon ob die Uhr im Wasser getragen wird.


Was bedeutet waterresistant / wasserdicht?

Als wasserdicht darf eine Uhr bezeichnet werden, die widerstandsfähig ist gegen Eindringen von Feuchtigkeit, Schweiß und Spritzwasser (zum Beispiel Händewaschen oder Regen). Außerdem darf in eine wasserdichte Uhr keine Feuchtigkeit eindringen, wenn Sie für eine halbe Stunde, ohne Bewegung, Druck- oder/und Temperaturschwankung, einen Meter tief ins Wasser getaucht wird. Dies heißt aber nicht, daß die Uhr in jedem Fall Schimmen oder Baden ohne Schaden zu nehmen übersteht. Welche Belastung eine Uhr aushalten soll erkennt man am Aufdruck am Zifferblatt oder Gehäuseboden (z.B. 100m oder 10 bar / ATM).


Wie oft muß ich meine Uhr auf Wasserdichtheit prüfen lassen?

Wenn man auf Dauer Wert auf die Wasserdichtheit seiner Uhr legt, sollte man diese in regelmäßigen Abständen zur Überprüfung und eventuellen Abdichtung geben. Spätestens nach jenem Öffnen der Uhr. Bei Uhren für Berufstaucher ist eine Überprüfung der Dichtheit in jährlichen Abständen sogar vorgeschrieben. Aber auch für andere wasserdichte Uhren ist eine Prüfung der Wasserdichtheit in regelmäßigen Abständen zu empfehlen. Wassersportler, auch Schwimmer oder Badegäsgte, sollten den Test in kürzeren Abständen, midestens jährlich vornehmen lassen.

Woran erkenne ich eine nicht mehr wasserdichte Uhr?

Die Undichtheit einer ursprünglich dichten Uhr erkennt man daran, daß sich unter dem Glas Kondenswasser niederschlägt. Spätestens dann ist es Zeit den Uhrmacher unverzüglich aufzusuchen, um der Leckstelle auf die Spur zu kommen und die Uhr wieder in wasserdichten Zustand zu versetzen.

Wie wird eine Uhr auf Wasserdichtheit geprüft?

Ebenso wie es unzählige Arten von Uhrgehäusen und dem entsprechend zahlreiche Möglichkeiten der Gehäuseabdichtung gibt, herrscht auch auf dem Gebiet der Prüfgeräte eine große Vielfalt. Die meisten heute verwandten Messgeräte jedoch messen die Gehäuseverformung der Uhr unter abgesengtem sowie erhöhtem Umgebungsdruck mit Hilfe eines Mikrometers (sehr genaues Messinstrument, das 1/100 mm messen kann). Das Medium in dem geprüft wird ist Luft und somit für die Uhr ungefährlich. Selbst wenn die Uhr nicht wasserdicht ist, dringt bei dieser Prüfmethode keine Feuchtigkeit in die Uhr ein.

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